Das Lager Kalenic liegt ca. 50 km südlich von Belgrad entfernt. Hier leben ungefähr 300 Flüchtlinge, die ein schweres
Schicksal teilen. 1991 wurden sie aus Bosnien vertrieben und zuerst im Kosovo angesiedelt. Nachdem sie sich dort nach der
Flucht wieder ein Leben aufgebaut hatten, wurden sie ein zweites Mal vertrieben und wohnen nun seit 1999 in Barracken, die
ursprünglich für Arbeiter des Kohlebergwerks gedacht waren, das an die Barrackensiedlung angrenzt.
Die Menschen dort leben sehr isoliert, da die nächste Ortschaft etwa 10 Kilometer entfernt ist. Die Versorgung der Menschen
wird durch einen kleinen Laden gewährleistet, der einmal die Woche beliefert wird. Das einzige öffentliche
Verkehrsmittel, das regelmäßig in Kalenic zu sichten ist, ist der Schulbus, der die Kinder morgens abholt und nachmittags
zurück in das Flüchtlingslager bringt. Der Lageralltag ist trist und das Leben der Menschen durch Mutlosigkeit und
Resignation gekennzeichnet.








![]() Blick ins Lager |
![]() Barracken |
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![]() Betonplatz |
![]() Barracken |
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![]() Glünfläche |
![]() Einsame Menschen |
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![]() Eingang ins Lager |







