Das Lager "Petrovac"


Dieses Flüchtlingslager ist in Petrovac an der Mlava und befindet sich in einer alten Militärkaserne mitten in der Stadt, die während des Krieges (1995) in ein Flüchtlingslager umgewandelt wurde. Die hier lebenden Flüchtlinge kommen hauptsächlich aus der Krajina/Kroatien und leben teilweise seit mehr als 10 Jahren dort. Zurzeit leben ca. 290 Personen in dem Lager, davon 45 Kinder bis 15 Jahre, die über eine Lagerküche dreimal am Tag mit einer dürftigen Suppe versorgt werden. Durch die Lage in der Stadt haben die Flüchtlinge die Möglichkeit, das Lager zu verlassen und wenige gehen einer Arbeit nach. Dadurch haben die Bewohner die Chance, auch zu Personen außerhalb des Lagers Kontakte zu knüpfen, um so die Lagerisolation aufzubrechen. Innerhalb des Lagers wurde die Möglichkeit geschaffen, in Treibhäusern verschiedene Pflanzen anzubauen, so dass sich die Lagerbewohner neben dem Essen aus der Lagerküche auch noch ein wenig mit Gemüse - z. B. Tomaten - versorgen können. Im Sommer bietet sich die durch die Stadt fließende Mlava als Badegelegenheit an.
Das Lager Petrovac wurde im Jahr 2007 das letzte Mal besucht. Wir möchten nun auch in andere Lager gehen um denen, die unsere Hilfe noch stärker benötigen, auch versuchen zu helfen und Ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind.






Blick ins Lager

Leere Baracken

Baracken

Lagerbewohner

Im Lager

Schweinezucht
Nicht nur Gemüse können die Lagerbewohner anbauen, auch Schweine werden gezüchtet

Kleiner Zusatzverdienst
Einige Lagerbewohner verkaufen am Straßenrand Ihr selbst angebautes Gemüse. Tomaten, Paprika, Kartoffeln, aber auch Melonen
Lagerbewohner

Beschäftigung

Langeweile

Sitzen und schauen

Kleine Runde

Spielen
Mitten im Lager ist ein großer Betonplatz, dort gibt es die Möglichkeit Fußball-, Basket-, oder Volleyball zu spielen
Im alten Kinosaal
Malen und Basteln auf der Tribühne

Müllabfuhr
2-3x die Woche kommt die Müllabfuhr in das Lager. Reicht dies nicht, wird der Müll verbrannt
Die Container
Total zerfressen und kaputt, die Müllcontainer im Lager. Doch es gibt kein Geld für Neue